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Der Architekt und Architekturhistoriker Bodo Ebhardt (*05.01.1865 in
Bremen, †13.02.1945 Marksburg bei Braubach) entwarf 1912 das neoklassizistische
Gebäude für die Bankgesellschaft von der Heydt, des deutsch-schweizerischen
Bankier Eduard Freiherr von der Heydt (26.09.1882 in Elberfeld, †03.04.1964 in Ascona). Von dem Bildhauer Georg Kolbe (*15.04.1877
in Waldheim, †20.11.1947 in Berlin) 📖 stammt die bronzene Relieftafel. Der Name des
Hauses bezieht sich darauf, dass im Vorgängerbau ab 1810 für ein Jahr der
Dramatiker und Publizist Heinrich von Kleist (*18.10.1777, †21.11.1811) wohnte.
Nutzer des Gebäudes waren bis 1936 die Bankgesellschaft von der Heydt, von 1936
bis 1942 die Deutsche Landesbankenzentrale, 1943 bezog das Reichsministerium
für Volksaufklärung und Propaganda es in seinen Komplex ein und nach 1945
diente es u. a. dem Deutschen Roten Kreuz. Nach der Rekonstruktion und dem Umbau
steht das Kleisthaus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur
Verfügung und ist Sitz des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange
behinderter Menschen. Zudem ist es eine Kultur- und Begegnungsstätte.
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